PNG oder JPG: welches Bildformat wofür
Die praktischen Unterschiede zwischen PNG und JPG — Kompression, Transparenz, Dateigröße, Qualität — mit einer klaren Regel für Fotos, Logos, Screenshots und Web-Bilder, und wo WebP hineinpasst.
PNG und JPG lösen verschiedene Probleme. JPG (JPEG) ist für Fotos gemacht: Es verwirft Details, die das Auge nicht bemerkt, und erzeugt kleine Dateien, kann aber keine Transparenz speichern, und jedes erneute Speichern verliert ein wenig mehr. PNG behält jedes Pixel exakt und unterstützt einen vollen Alphakanal — richtig für Logos, Icons, Screenshots und alles mit harten Kanten oder Text, um den Preis deutlich größerer Dateien bei Fotos.
Die Faustregel: Foto oder komplexes, vollfarbiges Bild → JPG; Grafik, Logo, Screenshot oder alles mit transparentem Hintergrund → PNG. Wenn im Web die Dateigröße zählt, schlagen WebP oder AVIF beide.
PNG und JPG im direkten Vergleich
| PNG | JPG | |
|---|---|---|
| Kompression | verlustfrei — Pixel bleiben identisch | verlustbehaftet — Details werden verworfen |
| Transparenz | ja (Alphakanal) | nein |
| Farbtiefe | bis 48 Bit, plus Palettenmodus | 24 Bit (8 Bit pro Kanal) |
| Am besten für | Logos, Icons, UI, Screenshots, Text | Fotos, komplexe Bilder |
| Dateigröße (Foto) | groß | klein — oft 5–10× kleiner |
| Dateigröße (flache Grafik) | klein | größer, mit sichtbaren Artefakten |
| Wiederholtes Bearbeiten | kein Verlust | Qualität sinkt mit jedem Speichern |
| Animation | APNG (begrenzt unterstützt) | nein |
Wann JPG die richtige Wahl ist
Fotos, gescannte Bilder, Renderings und alles mit weichen Verläufen und Millionen Farben komprimieren als JPG hervorragend. Bei Qualität 80–90 ist ein 12-Megapixel-Foto typischerweise 2–4 MB groß, als PNG 20 MB oder mehr, und in normaler Betrachtungsgröße sind beide nicht zu unterscheiden. JPG für Fotogalerien, Produktbilder, Social-Media-Uploads und E-Mail-Anhänge nutzen. Für Text und Strichgrafik meiden: Die Kompression verwischt Kanten zu sichtbaren Rändern.
Wann PNG die richtige Wahl ist
Alles mit transparentem Hintergrund braucht PNG (oder WebP/SVG) — JPG füllt Transparenz mit Weiß oder Schwarz. Logos, Icons, Diagramme, Screenshots von Oberflächen und Bilder mit Text bleiben ebenfalls nur in PNG scharf, weil die verlustfreie Kompression jede harte Kante bewahrt. PNG ist auch das Format zum Arbeiten: Du kannst es beliebig oft öffnen, ändern und speichern, ohne dass es schlechter wird, und am Ende ein JPG exportieren.
Dateigröße in der Praxis
Bei einer flachen Grafik — Logo, Diagramm — ist PNG oft kleiner als JPG, weil lange Strecken gleicher Farbe perfekt komprimieren und JPG Bytes für Artefakte verschwendet. Bei einem Foto kippt das Verhältnis, und PNG kann zehnmal größer sein. Ist ein PNG-Foto zu groß, bringt die Umwandlung in JPG mit Qualität 85 die größte Ersparnis; muss es PNG bleiben, reduziert der Kompressor die Palette und entfernt Metadaten ohne sichtbare Änderung.
WebP und AVIF
WebP erzeugt bei gleicher Qualität rund 25–35 % kleinere Dateien als JPG und unterstützt Transparenz und Animation; AVIF geht noch weiter. Jeder aktuelle Browser zeigt beide an, was sie zur besten Wahl für Website-Bilder macht. Für Dateien, die du an Menschen schickst oder bei Diensten hochlädst, die sie vielleicht nicht annehmen, bleiben JPG und PNG die sicheren Universalformate. imagenimble wandelt lokal zwischen allen vieren um.
Häufige Fragen
PNG ist verlustfrei, also nie schlechter als das Original; JPG verwirft Details. Bei Fotos in hoher Qualität ist der Unterschied unsichtbar, bei Text und Grafiken ist PNG deutlich schärfer.
Bei Fotos JPG — meist 5- bis 10-mal kleiner. Bei flachen Grafiken mit wenigen Farben ist PNG oft kleiner.
Nein. Beim Umwandeln eines transparenten PNG in JPG wird die transparente Fläche mit einer Farbe gefüllt. PNG oder WebP nutzen, wenn Transparenz nötig ist.
JPG für Fotos, PNG für Logos und Screenshots — oder WebP für beides, das kleiner ist und von allen modernen Browsern unterstützt wird.
Nein. Die Umwandlung läuft komplett in deinem Browser; nichts wird an einen Server gesendet.