Fotomosaik erstellen
Mach aus einem Foto ein Mosaik aus Hunderten eigener Bilder — nach Farbe zugeordnet, im Browser gebaut, ohne Upload.
Klick in die Vorschau, um die Kacheln aus der Nähe zu sehen.
So funktioniert ein Fotomosaik
Ein Fotomosaik ist ein großes Bild, das aus vielen kleinen zusammengesetzt ist. Aus der Entfernung siehst du das Hauptfoto, aus der Nähe entpuppt sich jede Fläche als eigenes Bild — ein Urlaubsfoto, ein Geburtstag, der Hund. Das funktioniert, weil das Auge Farben über eine Fläche mittelt: Eine Kachel muss nur ungefähr die richtige Farbe für ihren Platz haben.
Das Werkzeug zerlegt dein Hauptfoto in ein Raster und vergleicht jede Zelle mit jedem Kachelfoto. Dabei zählt nicht nur eine Durchschnittsfarbe: Zellen und Kacheln werden jeweils in vier Vierteln gemessen, sodass ein Foto, das unten dunkel und oben hell ist, dort landet, wo das Hauptfoto denselben Verlauf hat. Verglichen wird im Lab-Farbraum, der sich enger an der menschlichen Wahrnehmung orientiert als reine RGB-Werte.
Zwei Regler bestimmen, wie deutlich das Motiv herauskommt. Der Farbangleich legt die Farbe der Zelle leicht über jede Kachel, und „Hauptfoto einblenden“ legt das Original darüber. Beides macht das Motiv leichter erkennbar, beides lässt die einzelnen Fotos aber auch zurücktreten. Meist liegt der beste Wert zwischen 10 und 30 Prozent.
Welche Fotos sich eignen
Als Hauptfoto eignet sich ein klares Motiv mit kräftigem Kontrast — ein Gesicht, ein Paar, ein Haustier, ein Gebäude vor dem Himmel. Feine Details wie kleine Schrift oder eine Menschenmenge gehen verloren, weil jede Kachel nur einen kleinen Farbfleck tragen kann.
Bei den Kachelfotos zählen Menge und Vielfalt mehr als Qualität. Mit 50 Fotos funktioniert ein Mosaik schon, mit einigen hundert wird es spürbar besser, weil es dann für mehr Zellen eine passende Kachel gibt. Fotos in vielen unterschiedlichen Farben und Helligkeiten helfen ebenfalls: Sind alle Kacheln Strandbilder, findet das Werkzeug kaum etwas Dunkles.
„Wiederholungen vermeiden“ verteilt die Kacheln. Bei hoher Einstellung liegt dasselbe Foto nicht neben sich selbst, und jedes Foto kommt ungefähr gleich oft vor. Hast du nur eine Handvoll Bilder, dreh den Regler herunter — sonst leiden die Farben. Ganz ohne Kachelfotos dient das Hauptfoto selbst als Kachel, eingefärbt in die Farbe jeder Zelle: ein schlichter Effekt, aber ein schneller Weg, um zu sehen, wie das Raster wirkt.
Größe, Druck und Schärfe
Das Mosaik lässt sich mit einer langen Seite von 2000, 4000, 6000 oder 8000 Pixeln speichern. Für Bildschirm und soziale Netzwerke reichen 2000 bis 4000. Für den Druck rechnest du bei Betrachtung aus der Nähe mit etwa 300 Pixeln pro Zoll: 6000 Pixel ergeben rund 50 cm, 8000 rund 68 cm. Ein Poster, das an der Wand hängt und aus einem Meter Abstand betrachtet wird, kommt mit der halben Dichte aus — dann reichen 8000 Pixel für deutlich über einen Meter.
Die Zahl der Kacheln bestimmt, wie fein das Bild wird. Vierzig Kacheln pro Zeile ergeben große, gut erkennbare Fotos und ein gröberes Motiv, hundert ein schärferes Motiv mit winzigen Fotos. Klick vor dem Speichern in die Vorschau, um die Kacheln aus der Nähe zu prüfen.
Auf dem Handy wird die Größe automatisch begrenzt. Mobile Browser, allen voran Safari auf iPhone und iPad, verweigern Zeichenflächen über etwa 16,7 Millionen Pixel, das sind rund 4000 × 4000. Der Speichern-Knopf zeigt immer die Größe, die du tatsächlich bekommst.
Warum nichts hochgeladen wird
Für ein Fotomosaik gibt man meist ein ganzes Album aus der Hand: Familienbilder, Kinder, Urlaube. Die meisten Online-Angebote brauchen jedes dieser Fotos auf ihrem Server. Dieses Werkzeug erledigt die Zuordnung und das Zeichnen auf deinem Gerät — die Fotos werden vom Browser gelesen, dort verarbeitet und nirgendwohin geschickt.
Das heißt auch: kein Konto, kein Wasserzeichen und keine kostenpflichtige Version in hoher Auflösung. Die Datei in voller Größe ist dieselbe wie in der Vorschau, nur größer. Ist die Seite einmal geladen, arbeitet das Werkzeug auch ohne Verbindung weiter.
Datenschutz durch Technik
Die gesamte Verarbeitung findet in deinem Browser statt. Deine Dateien erreichen niemals einen Server — es gibt nichts zu speichern, zu übertragen oder weiterzugeben.
Mehr in der DatenschutzerklärungHäufige Fragen
Rund 50 für ein erkennbares Mosaik, einige hundert für ein richtig gutes. Das Werkzeug nimmt bis zu 600. Fotos werden mehrfach verwendet, weniger Kacheln als Rasterzellen sind also normal.
Ja. Dann dient das Hauptfoto selbst als Kachel und wird in die Farbe jeder Zelle getönt. Für ein echtes Fotomosaik füge eigene Bilder hinzu.
Am Computer bis 8000 Pixel an der langen Seite. Auf dem Handy sind es etwa 4000 × 4000, weil mobile Browser größere Zeichenflächen verweigern.
Erhöhe Farbangleich oder „Hauptfoto einblenden“, oder nimm weniger Kacheln pro Zeile. Am meisten hilft ein Hauptfoto mit klarem Motiv und kräftigem Kontrast.
Nein. Du speicherst das Mosaik in voller Größe ohne Markierung, und es kostet nichts.
Nein. Alles passiert im Browser; weder Hauptfoto noch Kachelfotos verlassen dein Gerät.